Magdeburger Kontraste

07.11.2021


Meine Fahrt zu einem Lehrgang in Magdeburg brachte den Nebeneffekt, dass ich mir nach 40 Jahren endlich mal wieder die Stadt ansehen konnte. Ja, richtig gelesen, 40 Jahre!

Es war 1981 und in Magdeburg fand die 2. Schiffsmodellbau-Weltmeisterschaft statt. Damals war ich noch in meiner Findungsphase und befasste mich – neben der Fotografie – auch mit dem Schiffsmodellbau. Dies allerdings nicht besonders erfolgreich … und so war ich auch nur als privater Besucher bei der WM dabei.

Szene von der Schiffsmodellbau-Weltmeisterschaft 1981


Magdeburg ist mir nicht als besonders schöne Stadt in Erinnerung geblieben. Die Stadt hat eine sehr bewegte Geschichte – und viel von der zeitweise weltweit bekannten, stolzen Schönheit wurde zerstört. Zu sozialistischen Zeiten fiel es wohl schwer, die Lücken überhaupt zu schließen. Und als dann Geld und Material da waren, hat man erstmal das hässliche City Carré und andere Konsum-Burgen ohne Charakter hingeklotzt.

Trotzdem bin ich insgesamt vom vorgefundenen Stadtbild angetan. Denn es gibt durchaus alte und neue Schönheiten. Noch nie bekam ich in so kurzer Zeit so viele interessante Architekturkontraste vor die Linse. Das will ich mir auf jeden Fall noch einmal ausführlicher ansehen!

Hier ein paar Bilder von drei Stunden Stadtbesichtigung:


Gut gegen böse?

Neu gegen alt?

Auf jeden Fall einmalig.

Weihnachtsmarkt in Vorbereitung - hoffentlich nicht umsonst!

Eulenspiegel

Otto in Gold

Otto in Bronze

Kirchenturmflucht und Stadtbalkone

typisch Hundertwasser: die Grüne Zitadelle

kantig gegen rund

drei Baustile

zitierte Gotik

Dom

Heiliger Mauritius im Magdeburger Dom.

Ein alt eingesessenes Paar: Editha und Otto

Tschüss Magdeburg, ich komme wieder!