Passau

Zwei Tage in der Drei-Flüsse-Stadt

Im Südosten Bayerns, an der Grenze zu Österreich, liegt das altehrwürdige, allseitsbekannte Passau. Von uns aus ist es nach Passau genau so weit wie bis an die Ostsee. Und wir sind schon auf der Autobahn in Richtung Süden mehrfach daran vorbeigefahren. Aber nicht in diesem Corona-Jahr …

Wir hatten Quartier in der Innstadt, dem Stadtteil, der eigentlich auf der österreichischen Seite des Inns liegt, aber nie zu Österreich gehörte.
Bis auf eine kleine Busfahrt erkundeten wir die Stadt ausschließlich zu Fuß.

Unsere Wege in Passau (der letzte halbe Tag fehlt).

Wir begannen mit einer Stadtführung, die uns einen guten Einstieg in die örtlichen Gegebenheiten verschaffte. Danach stand für uns fest, dass wir noch heute die Veste Oberhaus stürmen sollten. Denn am nächsten Tag gäbe es genügend andere Ziele.

Das Museum auf der Veste ließen wir aber, wie alle anderen Museen der Stadt auch, außen vor. Das Wetter war einfach zu herrlich, um Corona-maskiert sich durch ein Museum zu quälen. Da war „Das Oberhaus“ doch ein viel verlockenderes Ziel! – Ein lohnendes Ziel, wie wir feststellen konnten!!

Den nächsten Tag begannen wir mit einem Aufstieg zur Wallfahrtskirche Mariahilf. Von dort gibt es einen ebenso schönen Ausblick auf den historischen Stadtkern wie von der Veste – in der Gegenrichtung.

Unser Mittags-Laufziel war der Biergarten bei der Brauerei Hacklberg. Dazu querten wir Inn und Donau und fanden zum Glück einen schönen Waldweg bis genau zur Brauerei. Trotz der Nähe zur B85 konnten wir bestens bayerische Biergartenkultur genießen. Allerdings hatten wir dann nicht mehr viel Lust auf den Rückweg zu Fuß und nahmen also den Bus, der praktischer Weise am Biergarten hält 😉

Den Nachmittag verbrachten wir gemächlich am Dreiflüssecke, liefen noch an der Ilz entlang und besuchten freilich auch den Dom St. Stephan.
Passau ist ein schönes Touristenziel – für mehr als nur einen Tag!