Almbachklamm

Da gibt es noch etwas abzuarbeiten am letzten Tag unseres Urlaubs: Die Almbachklamm. Die sollte man sich nicht entgehen lassen, so hörten wir. Und richtig, wir können dies bestätigen: die Almbachklamm ist sehenswert, hervorragend erschlossen und viel länger als die Wimbachklamm. Und dann gibt es sogar noch innerhalb der Klamm und in der nahen Umgebung weitere Extras … also nicht entgehen lassen!

Vom Klammeingang bis zur Theresienklause sind es 2,8 km, bei 220 Höhenmeter.

Wir sind wieder recht zeitig vor Ort und haben somit überhaupt kein Parkplatz-Problem. Allerdings warnt man auf Schildern vor einem Gaststätten-Problem. Ja richtig, wir wollten eigentlich beim „Mesnerwirt“ auf dem Berg einkehren – doch da steht schon am Klamm-Eingang: Wegen Dreharbeiten geschlossen. „Lena Lorenz“ heißt die TV-Serie, die uns die Einkehr vermasselt? … noch nie gesehen.
Aber was soll’s. Wir sind gut vorbereitete Wanderer und haben natürlich auch Verpflegung mit.

Also: Kurz an der noch nicht laufenden Kugelmühle ein Bild gemacht, dem Klamm-Kassierer fürs frühe Aufstehen gedankt und dann mit ständigem Umsichschauen die Klamm fast ganz allein bis zur Theresienklause durchlaufen.
Die Erklärtafeln an der Staumauer verursachen bei mir großes Kopfkino. Was für ein Schauspiel muss es gewesen sein, die Wassermassen auf die in die Klamm geworfenen Holzstämme loszulassen. Und noch verrückter: Wie hat man das sich zwangsläufig verkeilende Holz in der Klamm wieder losbekommen?

Ich bin sicher, dass auch ein Rückweg auf gleicher Strecke nicht langweilig geworden wäre. Doch wir wollen ja noch zum „Mesnerwirt“ und zur Wallfahrtskirche.
Das Wetter hält sich, gestattet aber leider keine weite Sichten. Trotzdem war es eine schöne Urlaubs-Abschlusstour.