Heute war eigentlich kein Fotowetter – und dieser Eintrag war auch überhaupt nicht geplant. Doch die Bahnstrecke zwischen Naumburg und Bad Kösen ist gerade komplett wegen Bauarbeiten gesperrt und wir wollten unserem Besuch nicht die Umständlichkeiten des Schienenersatzverkehrs bei der Heimreise zumuten; spielten also Taxi nach Bad Kösen.
Und wenn wir schon mal hier sind, machen wir auch eine kleine Runde durch den Ort. In Anbetracht der Wetterlage nahm ich meine NIKON nicht mit – lohnt sich nicht …
Irgendwie sind es dann aber doch ein paar Bilder geworden und ich war froh, mein (noch) neues SCHAUmi 😉 dabei zu haben. (https://schaufoto.de/werde-ich-zum-handy-knipser/)
Man vergleiche auch die älteren Beiträge zu Bad Kösen! (Link ganz unten.)


… somit war Kösen die zweite deutsche Stadt mit elektr. Straßenbeleuchtung

Ankleidehaus eines ehemaligen Wellenbades. (Das Fachwerkhaus vorn.) Text der Infotafel:
Das Wellenbad befand sich im Untergraben des Radhauses und entstand auf Anregung der Salinearbeiter als erstes in Deutschland. Die von dem Wasserrad erzeugten Wellen und eine Dusche mit Sole vom nahe gelegenen Schacht dienten den Badenden zur Anregung. Ab 1833 bis zum Beginn des 1. Weltkrieges wurde es von Heilsuchenden genutzt. Die Wirkung wurde als „Nordsee-Effekt“ bezeichnet.













Dem Erbohrer
der Bad Kösener Solequellen
Bergrat Borlach
+ 24.5.1687 † 4.7.1768
in dankbarer Erinnerung
Stadt Bad Kösen
Überraschend bei diesem Gedenkstein ist die doppelte Nutzung. Auf der Rückseite gibt es folgende Einträge auf zwei Metalltafeln:
Dem Andenken der opferfreudigen
deutschen Frauen und Jungfrauen
im Jahre 1813
insbesondere unserer Mitbürgerin
Ferdinande von Schmettau
Geweiht am 21. Oktober 1913
dem 100-jährigen
Gedenktage des Gefechts bei Kösen



Mehr über Bad Kösen?: https://schaufoto.de/tag/bad-koesen/



