Erster wichtiger Hinweis zum Himmelsscheiben-Ausflug im Winter: Wenn Tauwetter ist, gehe nicht den Weg, den wir gegangen sind! (siehe Karte) Gehe lieber komplett die Asphaltstraße auf dem Hin-und Rückweg zum Mittelberg. Dann ist alles gut …

Wir hatten das Glück, dass es frostig war – und wir den Rundweg in der oben gezeigten Karte gehen konnten. (Auf den offiziellen Karten wird dieser Weg nicht vorgeschlagen.)
Wir kamen auf die Idee zu dieser Tour, weil wir feststellten, schon lange nicht mehr an diesem eigentlich interessanten Ort unterwegs gewesen zu sein. Meine letzten Bilder von dort sind aus dem Jahr 2008. Wir sind zwar mehrfach an der Arche Nebra vorbeigefahren – haben sie aber nie wieder direkt besucht. Nun aber!
Die Story zur Himmelsscheibe von Nebra ist mir zwar hinreichend bekannt, trotzdem war ich gespannt, wie die aktuelle Präsentation dieser Geschichte sich anfühlt.
Bewährtes soll man nicht ändern, fällt mir dazu ein. Die Ausstellung hatte wohl nur marginale Anreicherungen gegenüber 2008. Der im Planetarium aufgeführte Erklärfilm zur Himmelsscheibe bekam eine neue Auflage, wobei ich aus dem Gedächtnis heraus keine Unterschiede benennen könnte. Somit überraschte mich vor allem der Vorfilm im Planetarium zum Thema „So Vielfältig ist der Burgenlandkreis!“. Das war echt gut gemachte PR!
Gern hätte ich mir den opulenten und inhaltsreichen Trickfilm noch einmal angesehen. Meine Suche bei YouTube & Co blieb leider erfolglos – im Gegensatz zum vorherigen BLK-PR-Film. Der ist noch immer ganz einfach abrufbar unter:
https://www.youtube.com/watch?v=k8Pfdw88rQQ
Vielleicht begegnet mir der Streifen nochmal im Großformat beim nächsten Kino-Besuch?
Doch zurück zur Arche Nebra und dem Fundort der weltberühmten Himmelsscheibe:






(Die nötige Erklärung zur Kunst findet man vor Ort.)





(Die Geometrie und Stellung des Bauwerkes resultiert aus verschiedensten astronomischen Parametern.)














(… und hoffe, dass es noch SCHAUFOTO-Gucker gibt, die das verstehen.)
Fehlt nur noch die Himmelsscheibe selbst, die ja im Titel versprochen wurde. Doch die gibt es hier nur als Replik. Für die echte Himmelsscheibe muss man nach Halle fahren, ins Landesmuseum für Vorgeschichte.
Zum Weitergucken:



