Rostock – Gedser

Die blogging-Pause wird hiermit für beendet erklärt und dieses Online-Logbuch zünftig mit einem Schiffsthema weiter geführt: Die Scandlines-Fähren zwischen Rostock und Gedser, meinem ersten fotografierenswerten Urlaubsereignis in diesem Jahr.

Zwei Fährschiffe sind alle 2 Stunden gegenläufig unterwegs und halten mit ihren Kapazitäten von jeweils 1,7 „Auto-Kilometer“ und fasst 1000 Passagieren den (Ost-) Deutsch – Dänischen Austausch auf Trab. Die einen wollen einen ruhigen Urlaub im beschaulichen Dänemark – die anderen wollen preiswerte Alkoholika, oder ins quirlige Berlin. (Die Fährroute wird als „schnellste Verbindung zwischen Kopenhagen und Berlin“ beworben. Es fahren wohl sogar Linienbusse.)
Und natürlich gibt es auch noch die Trucker, die nicht zum Vergnügen unterwegs sind, bei der Überfahrt aber auch zwei Stunden Ruhe abbekommen.
Wir hatten allerbestes Urlaubswetter und waren die ganze Zeit auf dem „Sonnendeck“ – besser kann man einen Dänemark-Urlaub nicht beginnen.

Die Bilder vom Fährhafen Gedser entstanden an einem anderen Tag – und dürften viel seltener sein, als die Bilder von Rostock. Denn angekommen in Dänemark, fährt man fix aus dem Schiff heraus … und ist weg von Gedser.
Aber wir hatten noch ein paar Ferienhaus-Mitbewohner, die das Auto im Rostocker Hafen ganz billig stehen – und sich dann von uns an der Gangway in Gedser abholen ließen.

Und was das für eine Gangway ist! Ein unwahrscheinlich hoher Aufwand für die paar Fußgänger. Von der EU gefördert …
(Aber ich will nichts gegen Fußgänger-Förderungen der EU sagen.)

Sehr interessant fand ich die Ausstellung zur Geschichte des Gedser Fährhafens im alten Fährbahnhof (auch in Deutsch). Hier war mal viel mehr los!
Auch deshalb mein Tipp für verregnete Süd-Dänemark-Urlaubstage: Auf nach Gedser! Da kann man von einer verglasten Gangway ganz nah zugucken, wie die 16.000 t Fähre anlegt und wieder abfährt. Uns hat es sogar bei gutem Wetter Spaß gemacht!

Rostock Fährterminal
Es dürfen 1 km PKWs und 700 m LKWs werden.
und jetzt gaaanz langsam
Anleger mit wichtigem Warnschild.
Unsere Fähre kommt.
Man sieht hier nur die halbe Breite vom Autodeck. (Drängeln erwünscht.)
Die Neptun Werft baut Flusskreuzfahrtschiffe in Serie.
Die „MacPomm“ dreht auf der Stelle.
Noch ein Rückblick auf die Neptun Werft.
AIDA in Sicht
AIDAmar
Fähre im Spiegelbild
Ein schönes Schiff mit gewagtem Make up.
Warnemünde Strand
Hier ist was los!
Rostocker Skyline
Sonnenterrasse
Das Schwesterschiff. (Die Bugwelle kostet bestimmt viel Geld!)
Ankunft in Gedser
Schiff im Bahnhof
Bahnhof mit Ausstellung
Dampflokdetail
niedliches Dänemark
Gangwaysicht
gut gepuffert
Blickrichtung Dänemark
große Klappe
Blick zum alten Fähranleger
Doppelt gesicherter Bug. (Man beachte die Verzahnung im unteren Bereich.)
Das ist Dänemark – und Gedser gehört dazu!! Die Dänen und ihre Flagge … das ist schon etwas speziell.
Bei Egon Olsen dachte ich, es sei ein bloßer Filmgag. Weit gefehlt!

Privathistorischer Zusatz
Im Jahre 1990 bin ich zum ersten Mal mit der Gedser-Fähre unterwegs gewesen. Auf den folgenden Bildern ist noch der alte Fährtyp, der 1995 (1993?) abgelöst wurde, zu sehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Trajekt_Warnem%C3%BCnde%E2%80%93Gedse

Die „Kong Frederik IX“ beim Einlaufen in Warnemünde.
altmodischer Decksaufbau
Alle Ossis an Deck! Einfahrt in Gedser.
Gedser 1990
Gedser 1990