Vom Achensee nach Fügen

Die 3. Etappe unserer Alpenüberquerung

Nach der Hitze-Höhenmeter-Schlacht vom Vortag waren wir uns einig: Heute bitte so bequem wie möglich!
Die Routenbeschreibung verwirrt uns ein wenig. Die vielen Variationsmöglichkeiten sind erstmal nicht zu durchschauen. Wir können heute Schiff und Eisenbahn fahren, aber auch ordentlich laufen und den Bus benutzen. Da sich auch noch das Wetter ändern soll, haben wir viel abzuwägen.
Wir wollen aber auf jeden Fall den Steig zur Gaisalm gehen. Der soll aus Richtung Achenkirch besonders schön sein.

Und so machen wir es dann auch – und kommen schon am Morgen wieder ins Schwitzen. Allerdings mit Genuss, denn der Steig ist wirklich schön angelegt und die Strecke nicht zu lang. Wir erreichen die Alm noch vor dem großen täglichen Ansturm und beschließen, bis zur Südspitze des Achensees mit dem Dampfer zu fahren. Damit fällt für uns die längere Laufstrecke über Pertisau nach Maurach aus 😉

Die rote Linie ist unser gelaufener Weg vom Hotel bis zur Gaisalm. Dann kommen noch ein paar Meter in Maurach und Fügen dazu – das war es dann auch schon für diesen Tag.

Mit dem Schiffchen fahren wir vor dem aufziehenden Schlechtwetter her. In Maurach erwischt uns ein heftiger Schauer – aber wir stehen schon in der Bushaltestelle, fahren dann im vollen Bus zum Jenbacher Bahnhof und benutzen ab da die niedliche Zillertalbahn. Im Niesel suchen wir unser Hotel im alten Fügen – und sind schließlich sehr begeistert: Das KOSIS bleibt bis zum Ende der Tour unser Lieblingshotel!! Das Tagesmotto hat sich erfüllt 🙂