Im Juni 2021 waren wir schon einmal hier – und verpassten die Pfingstrosen.
https://schaufoto.de/loeberschuetz-acht/
Doch nun haben wir besser aufgepasst und den Insider-Geheimtipp nachgeholt: Zur Pfingstrosenzeit nach Löberschütz!
Die Pfingstrosenfelder, die man dabei zu sehen bekommt, sind das Erbe einer langen Anbau-Tradition in dieser Gegend. Vornehmlich im Nebenerwerb wurden hier Pfingstrosen in Unternutzung zu Streuobstwiesen gehalten. Pfingstrosen wurden zu medizinischen Zwecken, zur Rosenöl-Erzeugung und freilich auch als Schnittblumen verwertet.
Für uns – und wohl auch für die anderen Besucher – zählt heute vor allem der optisch reizvolle Eindruck. Das intensive Rot der Blüten ist der maximale Farbkontrast zum Mai-Grün – wunderbar!

Karte: OpenStreetMap/MyTracks
Bei der Vorplanung wurde klar, dass uns die Pfingstrosen-Strecke allein nicht genügen würde. Etwas mehr sollte es schon werden. Also planten wir noch den Bonzig ein (auf der Strecke links oben) und freuten uns auf die zu erwartende Aussicht. (Immerhin ein eingetragener Aussichtspunkt auf der Wanderkarte am Wanderparkplatz.)
Doch diese Aussicht gibt es nicht. Es ist einfach alles zugewachsen. Und der Wegeplan, den man auf der Wanderkarte am Wanderparkplatz sieht, stimmt nicht mehr in allen Bestandteilen!
Nur dank GPS-Navigation konnten wir problemlos unseren Wanderkreis schließen. Eine Ausschilderung war auf weiten Strecken defacto nicht vorhanden.
Trotzdem wurde diese Tour zu einem schönen Erlebnis.















Aber mit ziemlich fordernder Steigung!




