Früh heraus am 1. Mai zum Sonnenaufgang! – das hatten wir schon einmal gemacht: https://schaufoto.de/im-fruehtau-zu-burgwerben/ (2023)
Diesmal war die Anreise etwas länger, aber die Tour dafür reichhaltiger. Auch wenn wir das alles eigentlich schon lange kennen, ein paar neue Eindrücke (und Bilder) kommen immer hinzu. Und der Vergleich mit früheren Touren und den Bildern davon kann richtig interessant sein. (Die Links zu den vergleichbaren Beiträgen gibt es ganz unten.)

Den GPS-Tracker ließ ich ab dem ersten Bildstopp laufen. Die zwei Zielgebiete kurz umrissen:

  • Aussichtspunkt Zscheiplitz & Geopfad mit Aussicht nach Laucha,
  • Weinlage Gleinaer Berge & Flugplatz Laucha
Die summierte Gehstrecke beträgt etwas mehr als 10 km. (Zwischen Zscheiplitz und Flugplatz waren wir mit dem Auto unterwegs.) Karte: OpenStreetMap / MyTracks
Wer den Sonnenaufgang fotografieren möchte, muss im Dunkeln schon vor Ort sein. Unsere erste schöne Sicht auf Zscheiplitz im morgendlichen Zwielicht.
Seitenblick auf die Neuenburg & Dickem Wilhelm. (Die Windräder sind wesentlich weiter weg, als es hier auf dem Bild erscheint.)
Angekommen am geplanten Fotoziel gibt es schon genügend Licht für solche Bilder ohne Stativ.
(Die Kanone soll an die umkämpfte Überschreitung der Unstrut bei Freyburg durch die fliehenden Napoleonischen Truppen nach der Völkerschlacht bei Leipzig von 1813 erinnern. Die Kanone ist allerdings nicht authentisch, sie ist jünger.)
In Erwartung des Momentes …
Wir fanden einen noch besseren Blick auf den Sonnenaufgang!
(vom Nonnenturm an der Klosterkirche St. Bonifatius, auch zu so früher Stunde frei zugänglich)
Was aber irgendwie richtig schade ist, sind die fehlenden Wolken … ich habe da eine Idee:

Ich bitte ChatGPT um Hilfe:

Füge in den Himmel kleine Wolkengruppen ein, die dem Bild mehr Perspektive verleihen. Die Wolken sollen dabei von unten durch die aufgehende Sonne angestrahlt werden.

Schöner fotografieren mit KI …

Einem weiteren Bild gab ich die gleiche Anweisung dazu, diesmal mit Firefly in Photoshop. Zuerst das ursprüngliche Bild:

Und welches Bild ist schöner, beeindruckender, überzeugender, interessanter … ?

… und trotzdem: alle folgenden Bilder in diesem Beitrag sind ohne derart massivem KI-Einsatz entstanden.

Etwas später, wieder am ursprünglich geplanten Aufnahmeort.
Sicht vom Geopfad in Richtung Laucha. Solche Nebelbänke hätte ich auch gern bei Freyburg gesehen.
Alter Kalkbrennofen am Geopfad Zscheiplitz. Er war ursprünglich mehr als doppelt so hoch.
Rückblick auf Balgstädt
Am Nüssenberg vorbei gesehen in Richtung ICE-Trasse.
Fotostopp auf dem Weg zum Flugplatz Laucha. Die markante Skyline der alten Segelflugschule.
Am Flugplatz Laucha. „HdL“ – „Hab dich lieb?“ – Nee, siehe nächstes Bild!
Flugplatz mit besonderem Flair.
Bei unserem Abstieg zur Unstrut kommen wir an diesem Kalkstein-Aufschluss vorbei. Er offenbart eine überraschende Formen- und Farbenvielfalt, wenn man genauer hinsieht.
Alles auf einem Quadratmeter gefunden. (Bildmontage)
Rückblick beim Abstieg.
Die Unstrut erscheint hier völlig harmlos … aber der Name deutet es schon an: Das täuscht!
Die Gleinaer Berge sind ein Weinanbaugebiet.
So viel Werbung darf auch mal bei SCHAUFOTO sein.
Weinberg mit Bahnanschluss?
Von den Farben her ist es noch eindeutig Frühling.
Wir sind wieder auf dem Weg nach oben. Rückblick nach Burgscheidungen.
Karsdorfer Zement
Telesicht vom Plateau des Lauchaer Flugplatzes über Dorndorf nach Laucha (Unstrut).
Telesicht vom Aussichtspunkt Flugplatz Laucha in Richtung Mittelberg / Fundort der Himmelsscheibe von Nebra (Aussichtsturm). Luftlinien-Entfernung ca. 12,5 km.
Flugplatz Laucha: Hier soll etwas Monumentales entstehen? – Ich bin gespannt!
Kurz vor 10 Uhr auf dem Flugplatz Laucha: Es ist Thermik zu erwarten!
(Der erste Segler, der sich heute traut, hat den Namen „Stürzi“ … viel Glück!)
Interessante alte Technik, die man hier gebraucht.

Linktipp:

https://www.hdlsj.de/

… und die versprochenen Vergleichs-Links:

https://schaufoto.de/aussichtsturm-zscheiplitz/ (2015)

https://schaufoto.de/flugplatz-mit-weinbergen/ (2015)

https://schaufoto.de/15-km-im-unstruttal/ (2018)