15 km im Unstruttal

Zeddenbacher Mühle – Balgstädt – Hirschroda – Laucha – Weischütz – Zeddenbacher Mühle

Auch wenn wir schon oft in dieser Ecke des Untruttales unterwegs waren, so kennen wir dort noch lange nicht alle Wege. Schlimmer noch: Das lokal berühmte Lauchaer Glockenmuseum kennen wir auch noch nicht, seit Jahren ist es ein „im Hinterkopf-Ziel“, jetzt soll es endlich sein!

Das Auto stellen wir an der Zeddenbacher Mühle ab und laufen Richtung Laucha auf der Südseite der Unstrut. Es ist der anstrengendere Teil der Tour, mit dem meisten Neuland für uns. Die Natur ist gerade in vollstem Aufbruch. Der Morgendunst verhindert so manche Telesicht, was mich aber keineswegs ärgert.
Im Naturschutzgebiet sehen wir Rehe. Ein Einheimischer klagt über die zu stark reglementierten Abschussquoten. Hier gäbe es zu viel Wild. Von einem Anderen hören wir, dass das Wetter in den letzten Jahren immer trockener geworden sei, dass der Wald nicht mehr so gut stehe und dass ein Gewitter auf kahle Äste (wie in letzter Woche geschehen) dem Bauer kein gutes Jahr ankündigt.
Für uns ist alles einfach nur schön. Die Luft ist klar, die Strecke fällt uns leicht.

Gegen 11 sind wir am Glockenmuseum und kommen zu einer gerade begonnenen Führung dazu. Es werden jede Menge Fakten, gekonnt mit passendem Witz und Schiller-fest (https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Lied_von_der_Glocke) vorgetragen. Das Museum ist recht klein – durch diese Führung bekommt es aber Größe!

Es geht weiter nach Weischütz. Wir kreuzen die Unstrut und ich mache mein Bild des Tages. Kann das hier toll aussehen! Im Weingut, kurz hinter der Brücke, sind wir die einzigen Gäste. Die meisten Ausflügler sind per Rad unterwegs und ganz fix vorbei am offenen Hoftor. Unsere Theorie, dass der Wein dort am besten schmeckt, wo er gemacht wurde, bestätigt sich aufs Neue. Der Hausherr setzt sich zu einem kleinen Schwätzchen zu uns, obwohl wir ihn bestimmt beim Mittagessen gestört haben. Meine Frau entschließt sich, ein Flascherl vom 2016er „Bacchus fruchtig“ noch bis zum Auto zu tragen. Und das ist überhaupt kein Problem an solch einem schönen Tag 😉

Morgendunst im Unstruttal
Unstrutwehr, Blick nach Zscheiplitz
Balgstädt in Sicht
Rückblick
So noch nicht gesehen …
Gerader Weg durch den leider noch grünen Raps.
Adonisröschen
Frühlingswald
bei Hirschroda
landkreisbekannt
wie gemalt (Ennsberg)
Laucha
Wir kommen, Laucha!
Laucha
Bahnhofsviertel Laucha
Laucha
Kompakter Stadtkern: Bahnhof, Postamt, Rathaus und Kirche
Laucha Rathaus
historisches Rathaus (Das Weißenfelser Rathaus hatte auch einstmals solch eine Treppe.)
Laucha
Sicht von der Rathaustreppe zum Flugplatz Laucha
Stadtkirche St. Marien – Die Kirche heißt nicht nur so wie in WSF, sondern sieht auch stark ähnlich aus (und ist dabei
ursprünglicher geblieben).
Das Glockenmuseum liegt direkt an der B176.
Einraummuseum
Glockenbeispiele
… mit Superlativ
Seitenblick zum Flugplatz auf dem Weg nach Weischütz
Rückblick auf Laucha mit den Tanks von „Glockengold“ (Fruchtsäfte)
Mein Bild des Tages: Die Unstrut unter dem Nüssenberg
Weingut lädt ein
perfekt
Frühling im Gegenlicht
Die Burgenlandbahn auf dem Weg zur Himmelsscheibe. Dahinter das Rapsfeld vom Anfang der Tour.
Kanufahrer aufgepasst!!
Das Unstruttal bei Freyburg.
Zeddenbacher Mühle