Sterzing

Die 7. Etappe unserer Alpenüberquerung

Den Wegvorschlag des Veranstalters für diese Etappe haben wir ganz einfach ignoriert. Anstatt den halben Tag bis nach Sterzing zu laufen, wollten wir lieber den ganzen Tag in Sterzing selbst verbringen. Die Stadt erschien uns interessanter als der Weg dorthin. Also nahmen wir den Bus und waren kurz nach 9 schon am Tagesziel.

Sterzing ist klein und schnuckelig. Die Hauptstraße rechts und links vom „Zwölferturm“ ist voll Touristen-, aber auch Einheimischen-tauglich. Uns hat es jedenfalls gleich gefallen. Und die im rechten Winkel um die Stadt gebaute Brenner-Autobahn störte dabei überhaupt nicht.

Am frühen Nachmittag sind wir dann noch mit der Seilbahn auf den Rosskopf hochgeschwebt und haben uns so etwas wie einen (teilweisen) Rückblick gegönnt. Großartig!

Später gab es eine kleine Stadtführung, bei der uns sehr freundlich und kompetent die lokalen Besonderheiten aus der Geschichte heraus nähergebracht wurden. So bekamen wir auch kulinarische Tipps, die wir beim anschließenden Abendbrot im Hotel gleich erfolgreich ausprobierten. (Mir hat am nächsten Morgen der Sterzinger Joghurt besonders gefallen.)

Der Rücktransfer zum Ausgangsort der Alpentour funktionierte ebenso reibungslos und unkompliziert, wie auf der gesamten Tour alles vom Veranstalter her Organisierte funktionierte. Danke dafür!

Ein paar Worte hinterher

Beim letzten Abendbrot bekamen wir unsere Alpenüberquerung sogar noch beurkundet. Dürfen wir jetzt stolze Alpenüberquerer sein?
Natürlich dürfen wir – wer will es denn verbieten?! Schließlich haben wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten auch angestrengt. Andere lassen sich auf den Mount Everest hochtragen und verbrauchen riesige Ressourcen dabei … da ist unsere Titel-Anmaßung doch sehr moderat.

Und freilich wissen wir, dass eine echte Alpenüberquerung aus eigener Kraft (über den E5 z.B.) ein anderes Ding ist.
Das Wichtigste bei allem ist aber für uns: Es war ein erlebnisreicher, gelungener Urlaub!