Ein Sonntagmorgen in Leipzig
Eigentlich gestaltete sich das Wetter heute in solch einer Art, dass ich nicht raus wollte, sondern das unfotogene Außenlicht als Begründung für mein Computerhockertum benutzen wollte: Da gibt es noch so viele unbearbeitete Bilder, ich muss nicht hinausgehen und neue Bilder machen!!
Doch es hatte jemand einen Plan … und ich ließ mich überreden.
Im Gohliser Schlösschen (in Leipzig) waren wir noch nie – und heute sollte es dort eine Führung geben. Und weil die Führung allein mit einer veranschlagten Stunde nicht genug bringt, sollte es auch noch zum „Wackelturm“ gehen. Der steht fast gleich um die Ecke. Somit kamen wir ganz nebenbei auch noch auf 4,4 km Gehstrecke.
Das Auto stellten wir direkt an der Parkseite des Schlösschen ohne Gebührenbelästigung ab. Ich war sofort beeindruckt von dem sich bietenden Architekturkontrast, den das Schlösschen mit den eng anschließenden Gründerzeitblöcken hat. So etwas würde man heute wahrscheinlich nicht mehr machen (dürfen). Dabei sieht es irgendwie toll aus!
Gohlis macht schon auf unserer kurzen Strecke ziemlich Eindruck. Wie war das?:
Wem’s zu wohl is‘, der zieht nach Gohlis.
Egal, unser Ziel ist der Wackelturm. Dass der wirklich wackelt, merken wir erst ganz oben, beim Bildermachen im Wind. So sah ich die Leipziger Skyline noch nicht – interessant!
Zurück beim Schlösschen kommen wir an der Gartenseite nicht hinein und müssen kurz ums Eck, zum Boteneingang. Dass das früher einmal der Boteneingang war, erfahren wir freilich erst bei der Führung im Schlösschen. Sehr viel hat sich hier seit dem Bau der Anlage verändert. Und trotzdem kann man noch alte Strukturen erkennen, wenn man es gesagt bekommt. Allerdings erschien uns nicht alles Gesagte ganz korrekt – gleichwohl war es eine angenehme und bereichernde Führung. Mehr gibt es bei den Bildern: