Die „Rotkäppchen Erlebniswelt“ in Freyburg an der Unstrut gibt es schon einige Zeit in neugestalteter Form. Wir waren letztmalig vor zehn Jahren im Vorgänger der Ausstellung, haben also Aktualisierungsbedarf. Doch mit dem Auto bis vors Kellereitor zu fahren, war uns zu einfach. Es sollten auch noch ein paar gelaufene Kilometer hinzukommen.
Ich erinnerte mich an unsere Touren in der Alten Göhle bei Pödelist. Das ist in Laufweite zu Freyburg und wir können uns nochmal das Bodendenkmal Klein-Friedenthal und (für mich neu) den FriedWald bei Freyburg ansehen. Es wurde eine halbe Tagestour mit 13 km Strecke. Man könnte dies aber auch locker auf einen ganzen Tag ausdehnen, wenn man sich noch die Neuenburg und vielleicht das Jahn-Museum ansieht. (Wenn es denn wieder auf hat, siehe bei den Bildern!)
Karte OpenStreetMap – MyTracksMein erstes Bild im Wald bei Pödelist. Diesmal scheint die Natur zugeschlagen zu haben. (Oder waren es doch wieder nur Idioten?)Die Schautafeln zu Klein-Friedenthal hat man wieder etwas hergerichtet. (Ein Vergleichsbild von 2017 gibt es hier: https://schaufoto.de/im-wald-bei-poedelist/ )War das nicht mal der Horchhügel – also Hochhügel mit „r“?Der weitere Verlauf, etwas genauer betrachtet. Die blaue Zickzack-Linie markiert eine derzeit schlechte Wegstrecke.Andachtsplatz im Freyburger FriedWald. ( https://www.friedwald.de/ )Bäume mit unspektakulären Namensschildern – mehr will und soll es nicht sein.Manchmal aber doch noch mit kleinem Extra … (Gibt es schon einen FriedStrand?)Am Hotel Edelacker. (Mit Trafohaus davor.)Oberhalb des Schlifterweinberges am Hotel Edelacker. Blickrichtung Zscheiplitz.Rückblick aufs Hotel und den Dicken Wilhelm.Wegen dieses Aussichtspunktes (siehe Karte) wollte ich unbedingt diesen Weg nehmen.Unser Tages-Hauptziel: Die Rotkäppchen Sektkellerei. (Historischer Teil)Das Herunterkommen gestaltet sich schwieriger als gedacht, geht aber gerade noch. (Dies ist bei weitem nicht die einzige Mangelstelle.)Am Ausgang des Weges … „Klettersteig“ wäre richtiger.Ich bin verblüfft: Sind die echt? Ja freilich, wir sind in einer Weinstadt! (Altes Fotohaus)Das Übliche. So etwas erwartet man wohl auch in einer Weinstadt …Besonders: Die Friedrich-Ludwig-Jahn-Ehrenhalle.Die Tür zur Halle steht auf. Drinnen werkeln Leute. Das Schild informiert …Ich genehmige mir einen kleinen Vorgucker.Ein paar Meter weiter. Jahn-Gedenkstätte mit angeschlossener Turnhalle. Die runde Innschrift „Die Nachwelt setzt jeden in sein Ehrenrecht.“ ist im heutigem Sprachgebrauch schwierig zu deuten. Es ist gemeint, dass langfristig (historisch) gesehen, jedem Wirken einer Person eine gerechte Beurteilung zuteil wird. Zu Lebzeiten der Person kann dies durchaus anders gewesen sein. Weitere Aufklärung gibt es u.a. im Jahn-Report Heft 14 ( https://jahn-museum.de/jahn-reporte/ )Gegenüber der Jahn-Gedenkstätte. (Kann man doch mal zeigen, oder?)Sie haben Ihr Ziel erreicht! Die Rotkäppchen SektkellereiLinks das (für uns neue) Empfangszentrum, unter der Sektflasche das Eingangstor zur „Erlebniswelt“.Überall Rotkäppchen-RotDas kann sich sehen lassen!Das gefällt mir auch.Schön und interessant gemacht! Mit viel zum Mitmachen und ausdrücklicher Fotografier-Erlaubnis.Das dicke Ding war tatsächlich 40 Jahre lang im produktiven Einsatz. In ihm wurde die geschmacklich abgestimmte Weinmischung (Cuvée) angesetzt, die später die Grundlage der Sektherstellung bildete. In dem Fass ist ein Rührwerk eingebaut, das von oben her zwei Mann bewegen konnten.Nach unserem Besuch der Erlebniswelt nehmen wir bei einem Glas Sekt (im Eintrittspreis inbegriffen) noch einen Blick von der Terrasse: Stadtkirche St. Marien mit Rathaus(dach) davor, die Neuenburg – und rechts hinten der Naumburger Dom.Wir hätten uns gern auch noch die Stadtkirche von innen angesehen, aber die war wieder einmal zu.Kurzer Foto-Halt am Brunnenhof der Neuenburg. Es zieht sich zu, wir sollten uns etwas beeilen.Archäologische Ausgrabungen unterhalb des Dicken Wilhelms. Vielleicht bekommen wir bei unserem nächsten Besuch etwas von den Funden zu sehen?